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Thrombose von Muskelkater unterscheiden. So erkennen Sie die Beinvenenentzündung

21. Januar 2022

Wenn es in den Beinen, besonders in den Waden, zieht, denken viele an einen Muskelkater. Doch es kann sich auch um eine Thrombose handeln, die wegen ihrer möglichen Folgen wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu Recht gefürchtet ist. Man erkennt eine Thrombose auch daran, dass Knöchel, Unterschenkel oder Bein anschwellen können. Meist fühlt sich die Haut wärmer an als am anderen Bein. Sie kann auch rötlich oder blau verfärbt sein und spannen. Thrombosen können in den Schlagadern (Arterien) sowie auch in den Venen im ganzen Körper vorkommen.

Durchblutung ist beeinträchtigt
Wenn Arterien durch Ablagerungen verstopft sind, sucht sich das Blut oft neue Wege. Diese eher oberflächlich unter der Haut liegenden, hervortretenden Arterien an Arm oder Bein sind dann im Vorfeld einer Thrombose ein Hinweis darauf, dass die Durchblutung schon beeinträchtigt ist. Man unterscheidet die oberflächliche Thrombose – oft kombiniert mit Venenentzündung – und die tiefe Beinvenenthrombose.

Blutgerinnsel verstopft Beinvene
Der Grund für eine Thrombose ist ein Blutgerinnsel, das eine Beinvene verstopft. Die Ursache ist eine Störung der Blutgerinnung. Blutplättchen verklumpen und bilden ein Blutgerinnsel. Das gefährliche an einer Thrombose ist, dass das Blutgerinnsel ganz oder teilweise in den Blutgefäßen weiterwandern und dann beispielsweise in der Lunge eine Lungenembolie auslösen kann. Atemnot, Husten, Brustschmerzen, Herzklopfen und andere Symptome treten dann auf.

Risikofaktoren besser vermeiden
Risikofaktoren für eine Thrombose sind langes Sitzen auf Reisen, z. B. im Flugzeug, oder auch langes Liegen bei Bettlägerigkeit, Krampfadern, Herzschwäche und Vorhofflimmern. Die Gründe, warum es überhaupt zu Blutgerinnungsstörungen kommen kann, sind unter anderem hoher Blutdruck, Übergewicht, Rauchen, Schwangerschaft, Hormonersatztherapie oder Krebserkrankungen.
Gehen Sie bei unklaren Schmerzen im Bein oder Anzeichen entzündeter Adern gleich zum Arzt, denn eine rasche Therapie ist wichtig.

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